„Wissen ist Macht“ ist im Deutschen ein geflügeltes Wort, das auf den englischen Philosophen Francis Bacon (1561–1626) zurückgeht. Das Investment in Know-how ist ein entscheidender und gewinnbringender Vorteil. Diese Aussage zweifelt im Grunde niemand ernsthaft an, aber die Investitionen in Wissen, speziell im Einzelhandel, fallen recht übersichtlich aus.

In der Vergangenheit haben überwiegend die Marktführer der Branche bereits intensiv in Business Intelligence investiert, die Summe vergleichbarer Projekte in kleineren und mittelständischen Unternehmen ist hingegen eher gering.

Diese Tatsache liegt in zwei Punkten begründet. Gerade kleinere und mittlere Filialisten sträuben sich vor den angeblich hohen Implementierungsaufwänden und den entstehenden hohen Kosten, die mit der Einführung einer Business Intelligence Lösung in Verbindung gebracht werden. Darüber hinaus sind sich Einzelhändler unsicher, ob sie die Komplexität einer solchen BI-Lösung überhaupt stemmen können. Die Frage ist nicht unbegründet.

Im Umkehrschluss muss sich dann auch jeder Einzelhändler die Frage stellen, ob das Aufschieben eines unbestreitbaren sinnvollen und notwendigen BI-Projektes nicht das Gegenteil bewirkt und die Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst – wird doch der Nutzen analytischer Daten und Informationen als entscheidender Erfolgsfaktor betrachtet.

Die Vorteile von Business Intelligence

Business Intelligence bietet mittlerweile viel mehr als selbstverständliche betriebswirtschaftliche Analyse der Kennziffern wie Flächenproduktivität, Umsatz- und Gewinnentwicklung, sondern vielmehr das Bestreben, den Kunden als Ganzes zu betrachten und seine Interessen, sein Kaufverhalten und seine Vorlieben zu verstehen.

Wer sich in einem bestehenden Verdrängungswettbewerb durchsetzen will, muss die Mittel und Fähigkeiten besitzen, dass Kaufverhalten der Kunden in Echtzeit zu erfassen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für eine gewinnbringende und zielgruppengenaue Kundenansprache zu nutzen.

Voraussetzung dafür ist ein effektives und effizientes Marketing, das dazu fähig ist, die richtigen Maßnahmen und Aktionen aus einer aussagekräftigen Analyse von Kundeninformationen abzuleiten. Die Ergebnisse dieser Analyse werden überwiegend durch die Fähigkeit bestimmt, Daten von allen Kundeninteraktionen, egal ob sie im Online-Shop, im Store oder in den sozialen Netzwerken entstehen zu sammeln und auszuwerten. Durch diese umfangreiche Datensammlung lassen sich im Anschluss auch Fragestellungen zu Cross-Selling-Effekten, Absatzprognosen u.v.a.m. beantworten. Ergänzend können Informationen zur loyalitätsbezogenen Klassifizierung der Kunden ermittelt werden. Somit können die Retailer feststellen, welche Kundengruppe eine Investition wert ist und welche Kundengruppe man vielleicht gar nicht haben möchte.

Die Beispiele sind umfangreich, verdeutlichen somit die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Business Intelligence für das Retail Business. Somit können wir Ihnen nur einen Rat geben: Wenn Sie zu den Gewinnern im Retail Business gehören wollen und mehr Potential aus Ihrem Verkäufen erzielen möchten, sollten Sie in Business Intelligence investieren. „Stillstand ist Rückschritt!“ Das ist zwar nur eine Floskel, die aber verdeutlicht, dass ganz gleich wie groß Ihr Unternehmen ist, Business Intelligence wichtig und unumgänglich ist.
Als erfahrender Microsoft-Partner haben wir bereits eine Vielzahl von Projekten erfolgreich umgesetzt. Dabei spielt neben der Leistungsfähigkeit von Microsoft Business Intelligence in vielen Fällen auch die Tatsache eine Rolle, dass notwenige Lizenzen (SQL Server, PowerBI) oft bereits in den Unternehmen vorhanden sind und die Mitarbeiter im Umgang mit den Microsoft-Produkten vertraut sind. Darüber hinaus bieten wir mit unserem Branchenwissen, unserem Verständnis für die internen Abläufe unserer Kunden und unserer langjährigen Projekterfahrung eine kompetente und individuelle Beratung sowie eine schnelle Umsetzung der Projekte.