IIoT steht für „Industrial Internet of Things“. Während sich das konventionelle IoT stark auf den Endanwender fokussiert, dreht sich beim IIoT alles um Prozesse innerhalb der Industry 4.0. Das IIoT stärkt und beschleunigt industrielle Abläufe durch eine Verbesserung von Effizienz und Produktivität und bildet einen Schlüsselfaktor für die erfolgreiche digitale Transformation von Betrieben in der Fertigungsbranche. Kern des IIoT sind Sensoren, die im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz (KI) für smarte, miteinander kommunizierende Maschinen und Betriebsmittel sorgen. Da das IIoT massive Datenvolumen – Big Data – erzeugt, benötigt es ein schnelles, leistungsstarkes System als Grundlage.

Zahlen und Fakten

Industrial Internet of Things (IIoT) + Industry 4.0: Microsoft-Technologien bringen große Veränderungen für die Fertigungsbranche

Quellen: Accenture, EY, Business Insider, Microsoft

Schlüsseltechnologien von IIoT

IIoT ist vor allem durch seine vernetzten Sensoren und intelligenten Prozesse so mächtig und wertvoll für die Fertigungsindustrie. Es führt darüber hinaus eine Reihe von neuen Technologien in die Fertigungsprozesse ein:

  • Predictive Maintenance
  • Sensorengestützte Messung
  • Industry Big Data
  • Cyber-physische Systeme (CPS)
  • 3D-Drucker
  • Smart Grid
  • Smart Products
  • Smart Equipment
  • Smart Material
  • Smart Metrics
  • Smart Workforce
  • Machine-Learning
  • Vorhersageanalyse

Wie Sie für Datensicherheit im IIoT sorgen

Die enormen Datenmengen, die über IIoT Tag für Tag generiert und gespeichert werden, sind durch Schwachstellen in der Infrastruktur einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Aus diesem Grund sollten Mechanismen und Verfahren für eine sichere Kommunikation, Speicherung und gemeinsame Nutzung von Daten implementiert werden. Sicherheitsmaßnahmen beinhalten:

  • Public-Key-Kryptographie
  • Verschlüsselungsstandards und Protokolle wie Transport Layer Security (TLS) oder Datagram Transport Layer Security (DTLS)
  • Kryptographische Hashes, wie z.B. der Secure Hash Algorithm (SHA)
  • Rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC)
  • Datenklassifizierung anhand von Sicherheitsstufen
  • Verschlüsselung von Benutzerauthentifizierungsdaten und anderen kritischen Daten
  • Automatisierte Schutzmechanismen vor Distributed Denial of Service (DDOS)-Angriffen
  • Immer aktuellste Sicherheitspatches auf allen Systemen innerhalb der Infrastruktur

Wie sich das IIoT auf Ihre Wertschöpfungskette auswirkt

Die IIoT-Wertschöpfungskette beschreibt die Bausteine des IoT, die Wertschöpfungsprozesse, die Beteiligten und wie sie miteinander interagieren, um einen Mehrwert zu generieren. Folgende Bausteine sind Teil der IIoT-Wertschöpfungskette:

  • eingebettete Chipsätze, IoT-Module, Transponder
  • intelligente Geräte
  • Netzwerkgeräte und Vorrichtungen zur Erleichterung der End-to-End-Konnektivität von IoT-Geräten
  • Softwareplattformen zum Zusammenführen, Verarbeiten, Sichern, Speichern, Analysieren, Visualisieren, Steuern und Überwachen von IIoT-Geräten und IIoT-Daten
  • software- und domänenspezifischen Anwendungen und Dienstleistungen, die IoT-Daten nutzen
  • Systemintegrationsdienstleistungen zur Integration des End-to-End-Ökosystems und zur Bereitstellung von Managed Services oder anderen Kundendienstleistungen

IIoT-Herausforderungen – Komplexität birgt das größte Risiko

Bei der Implementierung von IIoT gibt es neben den Themen Sicherheit und Wertschöpfungskette zahlreiche weitere Hürden zu überwinden. Diese liegen vor allem in der Komplexität der gesamten Architektur, die die Integration von Maschinenabläufen besonders schwierig macht. Aber auch die Berücksichtigung von globalen Produktionsstandorten und verstreuten Lieferketten stellt eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar. Darüber hinaus gilt es, eine 100%-ige Konnektivität sicherzustellen, da ein Ausfall des IIoT zum vollständigen Produktionsstillstand führen kann.

IIoT-Vorteile – Implementierungsaufwände zahlen sich schnell aus

Grundsätzlich bietet IIoT – einmal erfolgreich implementiert und abgesichert – eine beispiellose Effizienz- und Produktivitätssteigerung in allen Fertigungsprozessen, während es Zugang zu den restlichen Funktionen und Vorteilen der Industry 4.0 ermöglicht. Die Vorteile von IIoT beinhalten:

  • Industrielle Automatisierung
  • Optimierung der Gesamtanlageneffektivität (OEE) der Maschine
  • Einblicke in die Bestandsdaten
  • Predictive Maintenance
  • Fehler- und Ausfallzeitprognose
  • Produktionssimulation
  • Verbesserung der Sicherheit der Beschäftigten insgesamt
  • Erhöhte betriebliche Effizienz durch Operational Intelligence
  • Leistungssteigerung (reduzierter Leerlauf)
  • Qualitätsverbesserung (weniger Fehler)

Profitieren Sie von den Vorteilen des Industrial IoT Marktführers Microsoft

Microsoft führt den neuesten Forrester-Bericht „The Forrester Wave™: Industrial IoT Software Platforms, Q4 2019“ an. Demnach ist Microsoft führend in den Bereichen IoT Partnerstrategie, Innovations-Roadmap, Plattformdifferenzierungskriterien und Marktpräsenz.

Laut Forrester-Bericht

„stärkt Microsoft die Industriepartner, liefert aber auch eine eigene glaubwürdige Plattform. Microsoft fügt der Plattform weiterhin Funktionen in beeindruckender Geschwindigkeit hinzu, mit den umfangreicheren Edge-Funktionen von Azure IoT Edge und dem vereinfachten Anwendungs- und Geräte-Onboarding von Azure IoT Central, das seit der letzten Evaluierung dieses Marktes formell eingeführt wurde“.

Microsoft wird auch in Zukunft seine Führungsposition im Bereich IIoT mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Implementierung von KI, Edge Computing und 5G-Technologien verteidigen. Ziel ist es, IoT-Workflows mit Daten und Prozessen im gesamten Unternehmen zu verknüpfen, Analysen in verwertbare Informationen umzuwandeln und mit diesen Daten Entscheidungen umzusetzen, die das Unternehmen langfristig stärken.

Erfahren Sie, wie auch Ihre Fertigungsprozesse vom IIoT profitieren können. Kontaktieren Sie uns!

Quellen: Future of IoT (EY), IIoT Platforms (McKinsey), The Forrester Wave: Industrial IoT Software Platforms (Forrester)