Tablets erobern den
Point of Sale

Tablets im Einzelhandel

Ein Blick in die Büros und Konferenzräume der Einzelhandelskonzernzentralen zeigt, dass Tablet-PCs heutzutage nicht mehr wegzudenken sind – als treue Begleiter des Managements bieten sie ständigen Zugriff auf E-Mails, Kalender und wichtige Dokumente und Kennziffern. Doch auch auf der Verkaufsfläche und in den Stores, in den Händen der Verkäufer und Kundenberater, bieten sie zahlreiche und vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Tablets im Handel – das ist keine Vision der nächsten 5 bis 10 Jahre. Die Zahl der Unternehmen, die den Einsatz von Tablets bereits heute testen steigt stetig. Beispiele aus dem deutschen Bekleidungseinzelhandel umfassen neben Kaufhof und Sportscheck auch S.Oliver und Hugo Boss, sowie eine Reihe anderer Unternehmen. In den Vereinigten Staaten und in Großbritannien ist bereits ein regelrechter Hype zu beobachten: Marks & Spencer, Selfridges, Jon Lewis, Saks, Belk und andere namhafte Labels experimentieren schon seit längerer Zeit mit Tabletsauf der Verkaufsfläche oder befinden sich bereits im Roll-Out.Mehr erfahren

Unter dem Begriff “Mbile-POS“ versteht man die Übertragung der Aufgaben von stationären Point of Sale Systemen, beispielsweise Kassen, Filialwarenwirtschaftssystemen oder Kundenbestellsystemen, auf mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones. Die Geräte übernehmen dann unter anderem die Abwicklung von Kundentransaktionen, allen voran der Bezahlvorgang.

Weiterhin ist auch die Abbildung von Reklamations- und Retourenproz- essen, Kundenbestellungen und MDE-Funktionalitäten im Tablet um- setzbar.

Die Tablets können zu Stoßzeiten als mobile Kassen eingesetzt werden, um die Wartezeiten für den Kunden zu reduzieren und somit zu mehr Kundenzufriedenheit zu führen. In den USA spricht man bei diesen Szenarien auch von „line busting“. Der entscheidende Vorteil für die Stores: Anders als bei der Erweiterung der Kassenzonen um zusätzliche Kassen geht bei der Nutzung von Tablets als Kasse keine wertvolle Verkaufs fläche verloren.

Aber nicht nur der reine Bezahlvorgang auf der Fläche verschafft Vorteile. Gerade der barrierefreie Übergang zwischen dem Bezahlvorgang und der zuvor erfolgten Beratung des Kunden stellt einen großen Nutzen dar. Gerade im Bereich der Beratung schaffen Tablets völlig neue Möglich- keiten. So haben Verkäufer Zugriff auf die Kaufhistorie des Kunden und kön- nen Kunden gezielter beraten oder ihnen Empfehlungen für passende Accessoires zu den bereits erworbe- nen Artikeln geben. Gerade in Sorti- menten die den Lifestyle der Kunden ansprechen, können deutliche Cross- und Upselling-Potenziale realisiert werden. Der Verkaufsprozess wird in Summe persönlicher und durch den Bezahlvorgang auf der Fläche auch schneller. Ein genauer Blick auf das Thema zeigt aber auch, dass es eine große Anzahl weiterer Einsatzmöglichkeiten gibt.

„Save the sale“

Ein Blick auf den Einzelhandel im Fashion- und Lifestylebereich zeigt, dass es bei der sehr großer Breite und Tiefe des Sortiments, verbunden mit saisonalen und modischen Einflüs- sen eine riesige Herausforderung ist, die Kundennachfrage zu prognosti- zieren. Häufig führt dies entweder zu Fehlmengen oder zu Überbeständen bei einzelnen Artikeln. Überbestände führen zu hohen Abschreibungen, Fehlmengen wiederum führen zu ver- passten Umsatzmöglichkeiten, sogen- annten „Lost Sales“.

Um dies zu vermeiden, muss der Ver- käufer bereits im Beratungsgespräch auf Bestände anderer Filialen, dem Ladem Online-Shop direkt zugreifen können. Auch hier stellen Tablets eine komfortable Möglichkeit dar. Der Ver- käufer kann jederzeit auf die Bestände des Warenwirtschaftssystems zugreif- en und für seinen Kunden eine Bestel- lung platzieren („Save the Sale“). Um es für den Kunden so bequem wie möglich zu machen bzw. um seine persönlichen Präferenzen zu bedie- nen, kann die Ware in die Filiale zur Abholung bestellt werden, sie kann in einer anderen Filiale für den Kunden zur Anprobe und Abholung reserviert werden oder sie kann ihm direkt nach Hause geschickt werden. Idealerwei- se mit der Möglichkeit „same-day-de- livery“ oder „next-day-delivery“. Aktuelle Studien bezüglich der Anforderungen des Einzelhandels zei- gen, das durchaus Handlungsbedarf im Kassenprozess besteht. Dabei spielen mobile Devices und auch die bargeldlose Zahlung eine entschei- dende Rolle.

CLIENTELING – INDIVIDUELLE ANSPRACHE PASSEND ZU DEN BEDÜRFNISSEN DES KUNDEN.

Clienteling-Ansätze sind nicht neu. Individuelle Kommunikation soll die Kundenbindung steigern. Das Be- sondere des Clientelings ist die di- rekte, persönliche Kommunikation vor Ort zwischen dem Kunden und dem Verkäufer.

Tablet-PCs helfen dem Verkäufer auch bei dieser Aufgabe und verschaffen ihm einen 360-Grad-Blick auf seinen Kunden. Neben seiner Kaufhistorie und seinem Kundenprofil werden No tizen des Ver käufers, Posts des Kunden auf den verschiedenen Social Media Kanälen u.v.a.m. angezeigt. Der Kunde ist transparent, der Ver- käufer kann sich hervorragend auf ihn einstellen und damit seine Be- ratungsqualität signifikant steigern. Außerdem kann er auch zu späteren Zeitpunkten spannenden Informa- tionen direkt mit seinem Kunden in Kontakt treten. Dabei stehen dem Verkäufer sämtliche Kommunikation- skanäle wie SMS, eMail oder der Tele- fonanruf zur Verfügung. Und im Wett- bewerb mit reinen Online-Anbietern stellt Clienteling einen strategischen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Onlinehandel dar.

FAZIT

Tablets nur für die Präsentation des Online-Shops auf der Fläche zu nutzen wäre eine verpasste Chance zur Differenzierung. Der großer Nutzen liegt in innovativeren Einsatzgebieten. Kunden können kompetent und umfangreich beraten werden, um zum Verkaufsabschluss zu gelangen und darüber hinaus weitere Zusatzkäufe zu generieren. Für die Umsetzung dieser und vieler weiterer Szenarien stehen mit Microsoft Dynamics AX und Microsoft Modern POS mächtige, hochintegrierte Lösungen zur Verfügung.

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