Interview met Julian Ludescher

Julian Ludescher

Seit der Gründung 1996 hat sich die keytech Software GmbH als Experte im Bereich PLM- und DMS-Software auf dem Markt etabliert und überzeugt weltweit Kunden mit fundiertem Expertenwissen und jahrzehntelanger Erfahrung.

Die Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen zeichnen sich durch eine hohe Flexibilität und Effektivität aus. Die Systeme von keytech sind modular und hochskalierbar. So kann auf sich ändernde Anforderungen kurzfristig reagiert, langfristig Zeit eingespart und kosteneffizient gearbeitet werden.

Neben innovativen Lösungen zur Verwaltung und Steuerung von Unternehmensdaten und -prozessen und dem Product Lifecycle Management liefert keytech außerdem eine Rundum-Betreuung ab der ersten Minute, die auch nach der Auslieferung der entwickelten Software nicht abreißt. Das Unternehmen keytech pflegt eine langfristige und intensive Kooperation mit seinen Kunden und unterstützt sie dabei, das System in allen Geschäftsbereichen zu etablieren. 

Herr Ludescher, IT Leiter der keytech Software GmbH, war so freundlich, uns einige Fragen zur Zusammenarbeit mit AlfaPeople zu beantworten.

Erzählen Sie uns doch kurz etwas über sich und die keytech Software GmbH.

Bei keytech verstehen wir es als unsere Aufgabe unseren Kunden die volle Perspektive auf alle im Wertschöpfungsprozess relevanten Dokumente, Prozesse und die dazugehörigen Unternehmensdaten zu bieten. Nachdem keytech vor 20 Jahren im klassischen Engineering-Bereich mit der Verwaltung der CAD-Daten angefangen hat, bieten wir unseren Kunden heute eine Lösung, die die Bereiche PLM, DMS und Planung bzw. Arbeitsorganisation in einer integrierten Lösung zusammenführt und unsere Kunden so optimal in der täglichen Arbeit unterstützt und ihnen den Rücken für die wirklich wichtigen Aufgaben frei hält.

Ich selber habe bereits meine Ausbildung bei keytech absolviert und gehöre seit nun 8 Jahren zum Team, von denen ich 7 Jahre die interne IT verantworte. Meine Hauptaufgabe besteht also darin, die IT Infrastruktur zu erweitern, zu warten und abzusichern. Letzten Endes werden also alle IT-spezifischen Projektanfragen von mir priorisiert und eingeteilt und alle Inhouse-IT-Support- und kundenspezifische IT-Anfragen laufen über meine Abteilung.

Wie haben sich die IT-Struktur und die Anforderungen im Laufe der Jahre bei keytech verändert? Welchen Wettbewerbsbedingungen oder branchenspezifischen Anforderungen müssen Sie sich täglich stellen?

Ich denke, dass es für die Entwicklungen für uns als Software-Hersteller zwei wesentliche Treiber gibt. Zum einen spielt es für keytech natürlich eine Rolle, eine Vielzahl verschiedenster Umgebungen flexibel orchestrieren und skalieren zu können, um unsere eigene Software zu entwickeln und zu testen. In diesem Bereich haben wir in den vergangenen Jahren viele Maschinen virtualisiert und in diesem Zuge auch die Ausfallsicherheit massiv erhöht.

Der zweite Aspekt besteht darin, dass sich auch die Landschaft der Unternehmenssoftware inzwischen immer mehr in Richtung Web- und mobile Technologien verschiebt – nicht zuletzt auch wenn man sich unsere eigenen Lösungen anschaut.

Eine wichtige Herausforderung besteht also auch darin, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten und die notwendige Infrastruktur bereitzustellen, ohne dabei den Sicherheitsaspekt zu vernachlässigen.

Was waren die Beweggründe von keytech, in ein Kundenmanagementsystem zu investieren? Welche Probleme / Herausforderungen gab es bei den vorhandenen Prozessen?

Die Einführung von Dynamics CRM liegt ja bei keytech nun auch schon bereits einige Jahre zurück. Einer der treibenden Gründe war sicherlich, dass auch Vertriebsprozesse heutzutage immer kollaborativer werden. Am Ende hat der Kunde natürlich einen zentralen vertrieblichen Ansprechpartner aber im Hintergrund wirken in den Vertriebsprojekten Mitglieder aus dem Inside Sales- und dem Pre-Sales-Team sowie auch Sales-Engineers mit, um den Kunden bestmöglich zu betreuen. Da wurde es für uns auch wichtig, eine zentrale Plattform zu schaffen, die in der Lage ist diese Vertriebsprozesse abzubilden. Und auch wenn wir natürlich vieles, was mit Dokumenten und der späteren kaufmännischen Abwicklung zu tun hat in unserer eigenen Lösung umgesetzt haben, spielt CRM 365 im Vertriebsprozess und bei uns heute auch im Bereich Marketing seine Stärken voll aus und ergänzt unsere eigene Lösung perfekt.

Warum hat sich keytech für Microsoft Dynamics CRM entschieden? Was spricht für die Lösung? Welche Vorteile bietet Microsoft?

Als einer der Anbieter, die seit Mitte der 90er Jahre den Wandel der CAD-Anwendungen auf die Windows-Plattform nicht nur miterlebt, sondern in unserem Rahmen auch maßgeblich mitgestaltet haben, ist keytech schon immer stark mit der Firma Microsoft verbunden und auch schon lange Gold-Partner. Daher liegt es in vielen Fällen nahe, die Lösungen unseres Partners zuerst zu evaluieren. Dynamics erfüllt im Bereich Customer Relations nicht nur all unsere Anforderungen, sondern fügt sich auch perfekt in unsere durch Microsoft geprägte IT-Architektur ein.

Welche Herausforderungen gab es für keytech während des Updates auf Dynamics 365 und wie haben Sie diese gemeinsam mit AlfaPeople gemeistert?

Wie bereits angedeutet, hat unsere Dynamics CRM Lösung bereits einige Jahre auf dem Buckel und ist durch unsere keytech internen Systembetreuer stetig weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst worden. Eine der größten Herausforderungen war es für uns die Datenbank in die aktuelle Version von Dynamics 365 zu migrieren. Da gab es bei einer über Jahre gewachsenen Lösung wie der unseren dann doch den einen oder anderen Fall-Strick und es war mehr als hilfreich, die Fachleute von AlfaPeople im Boot zu haben, die auf die Erfahrung und Expertise zurückgreifen konnten, die es alleine braucht, um zu wissen an welcher Stelle des Systems die entsprechenden Anpassungen vorzunehmen sind, um diese Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.

Wie viele User arbeiten momentan mit der Lösung? Wie ist die Benutzer-Akzeptanz? Welche Verbesserungen können Sie für die Firma keytech hervorheben, die auf das Dynamics 365 Update zurückzuführen sind?

Aktuell haben wir 81 User im System. Bei den Kern-Teams, für die wir im Rahmen des Updates einen umfassenden On-Boarding Prozess aufgesetzt hatten, ist die Akzeptanz der neuen Version sehr hoch. Das dürfte am Ende aber auch nicht zuletzt damit zusammenhängen, dass wir die Gelegenheit genutzt haben die gewachsenen Formular-Layouts bei dieser Gelegenheit zu vereinheitlichen und gründlich aufzuräumen. Darüber hinaus haben wir auch die JavaScript Bibliotheken in den Formularen stark optimiert und einige neue Komfortfunktionen in der neuen Version realisiert. Bei der Anpassung der bisherigen Skripte an das neue SDK von Dynamics war die Unterstützung von AlfaPeople ebenfalls Gold wert.

Wie ist die Firma keytech auf AlfaPeople aufmerksam geworden? Was spricht für AlfaPeople als Microsoft Dynamics 365 Partner? Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit AlfaPeople?

Wir sind über eine Websuche auf Sie aufmerksam geworden und haben mit Ihnen am Ende einen Partner gefunden, der unser internes Know-how an den Stellen ergänzt, die es braucht, um das Update erfolgreich und in kurzer Zeit durchzuführen. Außerdem war uns wichtig, dass professionell, aber auf einer sympathisch lockeren und partnerschaftlichen Ebene zusammengearbeitet werden kann. So halten wir es mit unseren Kunden und das ist folgerichtig dann auch der Anspruch, den wir als Kunde an andere IT-Dienstleister stellen. Die Zusammenarbeit mit AlfaPeople hat die Erwartung in dieser Hinsicht voll erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Neben der kompetenten und professionellen Unterstützung ist es in einem Projekt, in dem man teils bis zu 80% des Tages mit externen Partnern interagiert viel Wert, wenn die Zusammenarbeit auch auf der menschlichen Ebene gut funktioniert und einfach passt.

Welche Bedeutung hat das Thema Digitale Transformation für keytech? Wie gehen Sie mit Zukunftstrends und weiteren Cloud Lösungen um?

Da keytech selber Lösungsanbieter im Bereich der Digitalisierung ist, beschäftigen wir uns natürlich von Hause aus viel mit neuen Möglichkeiten bzw. Technologien und probieren auch viel aus. Ich persönlich denke aber, dass Digitalisierung abseits des Buzzword-Dschungels klar vor der Evaluation von technischen Möglichkeiten beginnt. Bevor es an die technische Realisierung und Umsetzung geht sollte immer erst auch die Frage beantwortet werden, welchen echten Mehrwert für das eigene Business man sich von der einen oder anderen Änderung verspricht. Aus diesem Grund geht es am Ende auch eher selten um die eine große strategische Digitalmaßnahme, sondern um viele kleine Schritte, die für sich genommen aus einer Business-Perspektive sinnvoll sind und zusammengenommen das Ausmachen, was wir dann „Digitale Transformation“ nennen.

Wie geht es nun für keytech weiter? Wie sehen die nächsten Etappenziele aus? Welche weiteren IT-Projekte stehen ins Haus?

In den kommenden Monaten wird uns schwerpunktmäßig sicherlich noch der Umzug in das neue keytech Firmengebäude beschäftigen, da das Wachstum der vergangenen Jahre dazu geführt hat, dass es am alten Standort langsam, aber sicher zu eng für uns geworden war.

Darüber hinaus beschäftigen wir uns zunehmend mit Azure und der Office 365 Welt. Hier wollen wir in den nächsten Jahren einige Dienste aus der lokalen Infrastruktur in die Cloud heben.

Daneben sind neue Backupstrategien eines der zentralen Themengebiete bei keytech.